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Ortsverein informiert sich zur Lage von ehemaligen Flüchtlingen

Wir haben unsere letzte Mitgliederversammlung dazu genutzt, uns genauer über die Lage von Flüchtlingen zu informieren. Hierbei kam es uns nicht auf die Unterbringung und Versorgung der „Neuankömmlinge“ an, sondern auf die Erfahrungen, welche ehemalige Asylsuchende mit der Integration gemacht haben. Hierfür stand uns Frau Otto, die das Projekt „Willkommenskultur kennenlernen“ des Internationalen Bundes in Naumburg leitet mit ihren Schützlingen zur Seite und berichtete uns.

Einheitlich zeigt sich hier, dass man zwar in den letzten Wochen und Monaten auch von den Anstrengungen zur Unterbringung der vielen Asylsuchenden profitiert, jedoch die eigenen Erfahrungen deutlich schlechter sind. Angebote werden gezielt Neuankömmlingen unterbreitet. Auch dann, wenn noch nicht einmal fest steht, ob die betreffenden Personen das Bleiberecht erhalten, werden sie mehr gefördert als die Personen, die vom Staat anerkannt sind.

Ob ein ehemaliger Flüchtling einen Schul- oder Ausbildungsabschluss hat, ist fast unwichtig, denn Deutschland erkennt diese kaum an. Selbst mit Abitur und mehreren Semestern Hochschulstudium wird in Deutschland nur ein Hauptschulabschluss anerkennt. Dies mag unter anderem am Problem der Sprache liegen, sollte aber kein Hinderungsgrund sein, dass jungen Menschen der Zugang zum Arbeitsmarkt faktisch verwehrt wird. Was man wirklich leisten kann, wird viel zu selten überprüft. Hier gilt es nachzubessern, da diese künstlichen Hürden durch den Staat erzeugt werden.

Wir haben als Ortsverein einige viele Informationen und Anregungen erhalten. Wir möchten Frau Otto, den ehemaligen Asylsuchenden, dass sie uns Rede und Antwort gestanden haben und dem Reinstein-Haus der AWO in Naumburg für den herzlichen Empfang.

Naumburger und Bad Kösener Sozialdemokraten diskutieren Wirtschafts- und Tourismuskonzept der Stadt Naumburg

Thomas Postleb hatte kürzlich die Sozialdemokraten aus Naumburg und Bad Kösen eingeladen um gemeinsam über das Wirtschafts- und Tourismuskonzept der Stadt Naumburg zu diskutieren.

Auf halber Strecke zwischen Naumburg und Bad Kösen, in der Gaststätte „Fischhaus“ in Schulpforte, wurde intensiv über die verschiedenen Punkte im Konzept gesprochen.

Das Konzept wird von den Sozialdemokraten als eine hilfreiche Auflistung von Stärken und Schwächen gesehen, die weitgehend nachvollzogen werden können. Gut vorbereitet wurden die Schwerpunkte zügig herausgearbeitet und detailliert besprochen.

Für den Bereich Tourismus wurden insbesondere die professionellere  Vermarktung der Stadt und Region mit den Angeboten in den Vordergrund gerückt.

Die Wirtschaftsförderung stand schon zum wiederholten Mal auf dem Themenblatt. Auch hier scheint die Zeit reif endlich, mit entsprechenden Ressourcen ausgestattet, vorhandene und potentielle neu Unternehmen bestmöglich zu betreuen und bei städtischen Aufträgen zu berücksichtigen.

An der im September beginnenden Beteiligung der Bürger wollen die Sozialdemokraten über die Stadträte und interessierte Menschen mitwirken. Ein langer Katalog mit Ideen und Vorschlägen lag am Ende des Abends auf dem Tisch.

Fazit für Thomas Postleb:

„In Naumburg ist nicht alles schlecht. Das vorgelegte Konzept ist Grundlage für eine intensive Diskussion der verantwortungs-bewussten Einwohner und der Verantwortungsträger um sich mit den Schwachpunkten auseinandersetzen zu können.

Dabei die Bürger einzubeziehen ist geboten, denn dies ist unsere Stadt unsere Heimat, die wir mitgestalten wollen.“

Fotos: privat

Thomas Postleb im Wahldialog mit Horst Schubert, Bürgermeister in Stößen

„Bürgermeister haben einen sehr guten Blick auf die Lage in ihren Gebieten und können diese genau einschätzen.“

Thomas Postleb ist es wichtig mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen. Nach seinem Verständnis soll der Volksvertreter, seine Region vertreten. Dazu ist es erforderlich die Lage vor Ort zu kennen und diese richtig einzuschätzen.

Wichtige Repräsentanten sind die Verbandsbürgermeisterinnen und –bürgermeister, die Oberbürgermeister, Bürgermeister in den Städten und Gemeinden. Als Verantwortliche vor Ort haben die Bürgermeister einen sehr guten Blick auf die Lage in ihren Gebieten und können diese genau einschätzen. Insoweit möchte sich Thomas Postleb bei den Bürgermeistern, unabhängig von Parteigrenzen, über die besonderen Anliegen in den Ortschaften im Wahlkreis informieren.

Im Dialog, bei dem man sich kennenlernte und gedanklich austauschte traf Thomas Postleb kürzlich den Bürgermeister von Stößen, Herrn Schubert. Horst Schubert schilderte anschaulich die Situation in seiner Stadt mit den Ortsteilen. Dabei wurden positive aber auch kritikwürdige Zustände angesprochen.

Im Rahmen des Gespräches konnten beide über wichtige Themen diskutieren. Schwerpunkte der Landespolitik waren: Kinderbetreuung, Schule, Hausärztliche Versorgung, Feuerwehr, Kommunalfinanzen, Heimat mit dem Vereinsleben, Flüchtlingspolitik, ÖPNV, Sozialpolitik u.v.m. Alles Themen, die Thomas Postleb auf seiner eigenen Liste hat.

Fazit für Thomas Postleb:

„Der Gedanke sich mit den Bürgermeistern auszutauschen war ein guter Gedanke. Hierbei erfahre ich viel von den Sorgen aber auch Potenzialen unserer Heimat.

Im Falle der Wahl in den Landtag steht für mich bereits jetzt fest diesen Kontakt intensiv zu pflegen.“

Fotos: privat